Safari-Paradies in Namibia Etosha Nationalpark

Wissenswertes

Der Etosha Nationalpark ist das Safari-Paradies in Namibia. Der 22.270 qkm große Nationalpark ist komplett umzäunt. Auf diesem Areal gibt es über 40 Wasserlöcher, an denen sich Wildtiere zum Trinken einfinden. Einige Wasserlöcher sind natürlich, einige wurden künstlich angelegt. Im Etosha Nationalpark kann man vier der berühmten Big 5 sehen, das sind Löwe, Elefant, Leopard und Nashorn. Zudem leben im Etosha Nationalpark Tüpfelhyänen, Geparden und Warzenschweine. Herden von Springböcken, Schwarznasenimpalas, Giraffen, Zebras und Gnus durchstreifen den Etosha. Man spricht von mehr als 100 Säugetierarten, Reptilien und mehr als 300 Vogelarten.

Aussteigen ist im Etosha Nationalpark verboten. Wilde Tiere könnten Ihnen auflauern. Es gibt einige Parkplätze mit Toiletten und die eingezäunten Rastlager, wo Sie sich die Füße vertreten können. An allen anderen Aussichtspunkten und Wasserlöchern heißt es: sitzen bleiben und vom Auto aus beobachten und fotografieren!

Das Hauptmerkmal des Etosha Nationalpark ist die Etosha Salzpfanne, die sogar aus dem Weltall zu sehen ist. Sie hat sich bereits vor 100 Millionen Jahren gebildet hat. Vor knapp 20.000 Jahren gab es den Etosha See: Damals floss der Kunene Fluss aus Angola bis nach Namibia. Doch im Laufe der Jahrtausende änderte sich der Verlauf des Flusses durch Plattentektonik und der Etosha See trocknete aus. In der Etosha Salzpfanne gibt es Salzlecken, wo Solequellen kleine Hügel gebildet haben, die die Tiere gerne nutzen. Wenn Regen fällt, bilden sich Pfützen. In niederschlagsreichen Jahren kommt es vor, dass die Salzpfanne von Wasser bedeckt ist: Dann kommen Flamingos in Scharen in den Etosha Nationalpark. Ein wahrhaft einmaliger Anblick!

Unsere Tipps Unterkünfte Etosha Nationalpark

Sehenswertes im Etosha Nationalpark

Okaukuejo
Bekannt ist das Wasserloch von Okaukuejo. In der Hauptsaison ist hier jedoch selbst nachts so viel los, dass es zu einer kleinen Partyzone wird. Wer Glück hat und das Wasserloch mit wenigen anderen Reisenden teilt, kann hier u.a. Nashörner und Springböcke beobachten. Vom Turm der ehemaligen Festung aus, hat man einen Überblick über das gesamte Rastlager Okaukuejo mit Campingplätzen, Pool, Restaurant und Wasserloch.

Etosha Salzpfanne
Gleißend weiß ist die Etosha Salzpfanne. Es gibt einige Aussichtspunkte. Doch nur vom Etosha Lookout aus kann man ein kleines Stück in die Salzpfanne hineinfahren.

Nebrowni
Das Wasserloch von Nebrowni ist leicht zu erreichen und hält immer wieder einmal eine Überraschung bereit. Häufig sind große Springbockherden zu sehen. Diese locken schon auch einmal einen Löwen an. Halten Sie Ausschau nach Straußen, Oryx, Gnus!

Halali
Das Rastlager Halali bietet sich für eine Rast auf der Fahrt von Okaukuejo nach Namutoni an. Viele junge Reisgruppen nächtigen hier. Werfen Sie einen Blick auf das schöne Wasserloch, das nachts sogar beleuchtet ist! Von einem Aussichtshügel aus sehen Sie das Moringa Wasserloch.

Namutoni
Das hiesige Fort ist seit 1950 Nationaldenkmal. Auch hier befindet sich ein wichtiges Rastlager mit Minimarkt und Restaurant sowie ein Wasserloch. Häufig halten Busse hier. Blicken Sie einmal ins Sichtungsbuch, um zu wissen, wohin die Fahrt lohnt!

Klein Namutoni
Klein Namutoni liegt in der Nähe des Von Lindequist Gate, dem Osteingang zum Etosha Nationalpark. Aus diesem Grund ist es ein beliebtes Wasserloch in den frühen Abendstunden vor Sonnenuntergang. Elefanten und Giraffen sind regelmäßig hier anzutreffen. Wer Glück hat, sieht auf dem benachbarten Dik Dik Drive vielleicht sogar einen Leoparden.

Tsumcor
Immer wieder ein Highlight ist das Wasserloch Tsumcor. Von Namutoni nördlich gelegen trifft man hier meist weniger Fahrzeuge an als an anderen Wasserlöchern. Wer sich Zeit nimmt, beobachtet Zebras, Hyänen und große Herden von Giraffen und Elefanten am Wasserloch Tsumcor.

Andoni
Das Wasserloch Andoni liegt in der gleichnamigen Ebene im ruhigen Norden des Etosha Nationalparks. Rechnen Sie hier mit Gnus, Warzenschweinen, Springböcken und größeren Elefantenherden.

Eingangstore zum Etosha Nationalpark

  • Zentraleingang: Das Andersons Gate ist das am meisten genutzte Eingangstor zum Etosha Nationalpark. Es liegt zentral südlich des Parks und kann über die asphaltierte C38 (via Outjo) erreicht werden. Das am nächsten gelegene Rastlager ist Okaukuejo. Dort wird auch die Eintrittsgebühr beglichen. Die Etosha Salzpfanne ist in Kürze erreicht. Beliebte Wasserlöcher in der Umgebung sind: Ombika, Newbrowni, Olifantsbad.
  • Osteingang: Im Osten des Etosha Nationalparks liegt das Von Lindequist Gate, das ebenfalls häufig genutzt wird. Auf geteerter Straße geht es von hier zur B1 in Richtung Tsumeb/Grootfontein. Vom Eingang ist das Namutoni Rastlager in Kürze erreicht. Hier bezahlen Sie die Eintrittsgebühr. Kurz dahinter beginnt die Etosha Salzpfanne. Interessante Wasserlöcher der Umgebung sind: Klein Namutoni, Chudop, Tsumcor.
  • Nordeingang: Den nordöstlichen Eingang bildet das King Nehale Gate. Knapp 50 km entfernt liegt die B1. Wer vom King Nehale Gate aus die Andoni Ebene durchquert hat, kann rechts zum ruhigen Onkoshi Rastlager abbiegen. Wasserlöcher der Umgebung: Andoni, Stinkwater, Tsumcor.
  • Westeingang: Im Südwesten des Etosha Nationalpark gibt es außerdem das Galton Gate. Das nächstgelegene Rastlager ist Dolomite. Camping ist bei Olifantsrus möglich. Die Fahrt vom Westeingang nach Okaukuejo nimmt einen kompletten Tag in Anspruch. Der westliche Teil des Etosha Nationalparks wird weniger viel befahren. Wasserlöcher liegen in größerer Entfernung voneinander. Wer zum Galton Gate in den Park fährt, zahlt direkt am Gate. Wasserlöcher der Umgebung: Olifantsrus, Bitterwater, Sonderkop.

Reisetipps Namibia Etosha Nationalpark

Klima & Reisezeit Etosha Nationalpark

Tagsüber ist es im Etosha Nationalpark ganzjährig warm bis heiß und meist sonnig. Die Monate von September bis Dezember sind mit am heißesten, während Januar, Februar und März auch etwas feucht sein können: Zu dieser Jahreszeit kommt es vermehrt zu Gewittern und Regenfällen. Die Nächte können abkühlen, insbesondere von Juni bis August sinken die Temperaturen nachts in den einstelligen Bereich.

Pauschal sagt man, dass die trockene Jahreszeit die beste Reisezeit für die Tierbeobachtung ist. Die Tiere sammeln sich dann an den Wasserlöchern, weil sie nur dort zu trinken finden (Juni bis August). Sie können aber auch in der heißen, regenreichen Zeit von November bis März einzigartige Beobachtungen machen und z.B. Geparden, Hyänen und Löwen sehen.

Klimatabelle Etosha National Park, Namibia. Zeitraum 1960-2023.
Jan Feb Mar Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Min °C 18 18 18 16 13 9 9 11 15 18 18 18
Max °C 29 29 28 28 26 23 23 27 31 32 31 31
Durchschnitt °C 24 23 23 22 20 16 16 19 23 25 25 25
Niederschlag mm 94 88 68 18 1 1 0 0 1 8 29 54
Regen mm 94 88 68 18 1 1 0 0 1 8 29 54
Schnee cm 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Max Wind km/h 24 22 20 21 22 23 23 23 25 28 26 26
Tage Niederschlag 17 16 18 8 1 - - - 1 5 11 12
Tage Regen 17 16 18 8 1 - - - 1 5 11 12
Tage Schnee - - - - - - - - - - - -

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