Flüsse, Seerosen, Büffel, Elefantenherden Caprivi/Sambesi Region

Wissenswertes

Den Caprivi verdankt Namibia der deutschen Kolonialmacht. Deutschland wollte sich durch ein Tauschgeschäft Zugang zum Fluss Sambesi verschaffen. Die Region wurde offiziell in Sambesi Region umbenannt, ist aber weithin bekannt als Caprivi-Streifen oder Caprivi-Zipfel. Hier liegen ganzjährig wasserführende Flüsse, was im sonst so trockenen Namibia eine Seltenheit ist. Das Wasser macht den Caprivi lebenswert. Heimisch sind im fruchtbaren Schwemmland der Flüsse Kavango, Kwando und Sambesi die Caprivianer, die verschiedenen Ethnien angehören. Elefanten- und Büffelherden, Afrikanische Wildhunde, Rappen- und Pferdeantilopen durchstreifen die Gegend. Eine Big 5 Safari in Namibia wird meist erst im Caprivi komplettiert bei Sichtung von Büffeln. Der schmale Streifen Land ist besonders - sehen Sie selbst!

Klima im Caprivi/Sambesi Region

Bis in den März hinein fällt regelmäßig Regen im Caprivi. Die beste Reisezeit für Safari beginnt im Juni/Juli, wenn das Land etwas austrocknet und große Herden von Büffeln und Elefanten durch die Sambesi Region ziehen. Im August sind die Büffelherden besonders groß. Die Temperaturen steigen bis in den Oktober immer weiter an. 40° C sind dann keine Seltenheit. Die Nächte sind knapp 30° C warm. Ab November kommt es wieder zu Regenfällen. Die feuchte Jahreszeit hat begonnen. Zwischen Mai und September fällt so gut wie nie Niederschlag. Nachts kühlt es auf ca. 15° C ab.

Klimatabelle Kongola, Namibia. Zeitraum 1960-2023.
Jan Feb Mar Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Min °C 20 20 19 18 14 11 11 13 18 21 21 20
Max °C 29 29 29 29 28 25 25 29 33 35 33 30
Durchschnitt °C 24 24 24 23 21 18 18 21 25 28 26 25
Niederschlag mm 178 142 88 19 1 1 0 0 2 18 77 138
Regen mm 178 142 88 19 1 1 0 0 2 18 77 138
Schnee cm 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Max Wind km/h 13 12 13 13 13 14 14 15 16 16 14 13
Tage Niederschlag 26 23 20 9 1 - - - 1 8 19 25
Tage Regen 26 23 20 9 1 - - - 1 8 19 25
Tage Schnee - - - - - - - - - - - -

Unsere Tipps Unterkünfte im Caprivi

Sehenswertes im Caprivi/Sambesi Region

Popa Falls
Am Kavango (in Botswana: Okavango) gibt es einige Stromschnellen, die in der trockenen Jahreszeit landschaftlich reizvoll sind.

Mahango Core Area
Ein kleines, feines Safarierlebnis erwartet Selbstfahrer in der Mahango Core Area, die am Ufer des Kavango liegt.

Buffalo Core Area
Abenteuerlustige Allradfahrer zieht es in die Buffalo Core Area. Sie ist Teil des Bwabwata Nationalparks und liegt an den Ufern des Flusses Kavango.

Kwando Core Area/Bwabwata Nationalpark
Die Kwando Core Area wird meist als Bwabwata Nationalpark bezeichnet, obwohl der Bwabwata Nationalpark auch die Core Areas Mahango und Buffalo sowie eine Multi Use Area vereint. Berühmtheit hat Horseshoe Bend in der Kwando Core Area erreicht. Die hufeisenförmige Lagune lockt fast ganzjährig Elefantenherden zum Trinken und Baden an. Achtung: Um Horseshoe Bend zu erreichen, benötigen Sie einen 4WD und die nötige Erfahrung auf weichem Sand.

Mudumu Nationalpark
Flussläufe, Reetinseln und Marschen prägen den wildreichen Mudumu Nationalpark. Mit dem 4WD kann man auf Pirschfahrten Flusspferde, Krokodile, Elefanten, Löwen, Zebras, Leoparden und Büffel entdecken. Auch an Vögeln beheimatet der Mudumu eine besonders große Artenvielfalt. Die tiefsandigen Pisten sind nicht einfach zu befahren. Geführte Pirschfahrten im 4WD werden angeboten.

Nkasa Lupala Nationalpark
Ehemals Mamili Nationalpark: Mit dem 4WD können besonders Abenteuerlustige hier in der Trockenzeit auf Pirschfahrt gehen. Nkasa Lupala ist ein Paradies für Vogelliebhaber. Beste Tierbeobachtung versprechen aber auch Elefanten, Büffel, Löwen, Leoparden, Krokodile, Flusspferde, seltene Antilopenarten und mehr. Doch nur in der Trockenzeit sind die Inseln Nkasa und Lupala mit dem Fahrzeug zu erreichen. In der Regenzeit steht der Nationalpark zu 80 % unter Wasser.

Sambesi
Wer den mächtigen Strom Sambesi aus der Nähe sehen will, kommt im Caprivi bis ans Ufer. Unter Anglern ist der Sambesi für seine Tigerfische bekannt. Vogelkolonien entlang der Ufer und das morgendliche Vogelgezwitscher lassen auch die Herzen von Nicht-Anglern höher schlagen. Spätestens beim Sonnenuntergang über dem Sambesi ist jeder Besucher verzaubert.

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